Drei Könige
In Bayern war heute Feiertag, in Hessen nicht. Da ich als Entwicklungshelfer dort tätig bin, hieß es für mich, arbeiten. Ich wollte und musste heute auf jeden Fall Laufen, Trainingskilometer für England sammeln.
Telefonierte gegen Mittag mit Peter, wollten um 17:00 Uhr laufen gehen. Peter informierte Dietmar, Treffpunkt Kahlbrücke - Kahlaue. Kurz vor 17:00 Uhr setze ich von zuhause in Bewegung, kurze Zeit später war ich am Treffpunkt, ca. 500 Meter Strecke. Dietmar war schon vor Ort, kurz später kam Peter aus dem Haus, ging auch gleich los.
Die Strecke führte uns zuerst die Kahl entlang zur Mündung an den Main. Jetzt ging es Flussaufwärts vorbei an dem ehemaligen Atom- und Kohlekraftwerk zur Fähre, die nach Seligenstadt führt. Die Wegstrecke war zu 90 Prozent noch mit einer geschlossenen Schneedecke versehen, teilweise ein bisschen glatt, aber auch mal was anderes. Da zur Zeit alles schneebedeckt ist, war es auch nicht so dunkel als sonst. Immer den Mainfahrradwanderweg entlang Richtung Rathaus Karlstein ging es jetzt weiter.
Die Bundesstraße entlang sind es keine drei Kilometer von Ortsausgang Kahl bis zum Rathaus. Die Strecke an der Kahl und dann am Main entlang sind gut 8 Kilometer. Der Main schlängelt sich ganz schön. Peter, Dietmar und ich, wie immer Small Talk, Lebensweisheiten und sonstige Geschichte, erzählte Ihnen von meinen Traum, kann ich aber an dieser Stelle nicht loswerden.
Heute war zwar drei Könige, wir waren auch wie diese unterwegs, es fehlte nur der Schwarze. Keiner von uns ist von der Hautfarbe her schwarz und keiner hat ein schwarzes Parteibuch. Vom Rathaus in Karlstein ging es den Fahrradweg, der parallel zur Bundesstraße ist, Richtung Heimat. Kurz nach dem Ortsausgang von Großwelzheim, unterquerten wir die B8 und durch den Friedhofswald nach Kahl. Zum Schluss hatte ich mit meiner Verdauung zu schaffen, war dann froh als ich zuhause auf der Toilette saß.
Laufstrecke gesamt 10,5 Kilometer, Hundezähler 3 Stück. War aber auch klar, die Außentemperatur war gegen 17:00 Uhr 5 Grad minus, kurz nach 18:00 Uhr hatte das Thermometer bereits minus 7,5 Grad, da schickt man keinen Hund auf die Straße, aber meistens ist es dem Herrschen einfach zu kalt.